verschiedene Wildarten

Spielhahn

Für den Großteil des Landes wird die jagdliche Nutzung im bisherigen Ausmaß vom Amt für Jagd und Fischerei als verträglich eingestuft. Für die Texelgruppe wird im Verträglichkeitsgutachten jedoch nur ein geringerer Abschuss als in den Vorjahren als zulässig erachtet (max. 20% des Frühjahrsbestandes).

Für das gesamte Mendelgebiet, das Gebiet zwischen Völs und Aldein und das Vigiljoch wird eine jagdliche Entnahme von Spiehlhahnen vom Amt für Jagd und Fischerei hingegen weiterhin als nicht verträglich beurteilt.


Steinhuhn

Die alljährlich durchgeführten Erhebungen zu den Steinhuhnbeständen zeigen, dass das Steinhuhn kleinflächig über einen guten Teil des Landes verbreitet ist. Die Erhebungen lassen seit einigen Jahren auf stabile Bestände schließen, die derzeit festgestellte Dichte in den jährlich erhobenen Stichprobenflächen ist jedoch viel geringer als noch in den Jahren 2008 und 2009.

Auch für dieses Jahr erachtet das Amt für Jagd und Fischerei als angebracht und notwendig, die Bejagung des Steinhuhns einzuschränken und im gesamten Gebiet östlich der Texelgruppe zu untersagen. Die durchschnittliche Dichte ist in den zentralen und östlichen Landesteilen nur gut halb so hoch wie in der Texelgruppe und im Vinschgau. Laut amtlichem Verträglichkeitsgutachten ist also eine Bejagung des Steinhuhns in allen Revieren der Sarntaler und Stubaier Alpen, am Zillertaler Hauptkamm und in den Dolomiten weiter nicht möglich, im Vinschgau und im Meraner Raum sind die Abschusspläne in derselben Höhe wie im Vorjahr festgelegt worden.


Schneehuhn

Die seit Jahren festgestellte Zunahme bei den Schneehühnern wurde auch in diesem Jahr bestätigt. Diese positive Bestandsentwicklung weist auch darauf hin, dass die Bejagung der Schneehühner im bisherigen Ausmaß als verträglich zu erachten ist. Fachleute gehen allerdings davon aus, dass sich der heurige heiße Sommer negativ auf die Schneehuhnbestände auswirken wird.